Reka-Check – Das beliebte Freizeitgeld für die Schweizer

Als Reka-Checks wird zweckgebundenes Geld bezeichnet, welches für Freizeit und Ferien verwendet wird. An vielen Abgabenstellen, unter anderem auch bei Arbeitgebern oder Arbeiternehmerorgansisationen bekommt man Reka-Checks mit einer Vergünstigung zwischen drei und zwanzig Prozent. Das Schweizer Zahlungsmittel für Ferien und Freizeit erfreut sich bereits seit Jahrzehnten und ist in der Schweiz fest verankert. Viele Ferien und Freizeitangebote werden durch Reka-Checks kostengünstiger. Egal ob Sport, Kultur oder Natur, mit den Checks ist man überall auf der sicheren Seite. Es gibt sehr viele Möglichkeiten die Reka-Checks einzulösen. Mittlerweile umfasst es rund 9.000 Annahmestellen. Dazu gehören Hotels, Restaurants, Reisebüros, Reka-Ferien, öffentlicher Verkehr, Eventtickets am SBB-Bahnhof, Museen, Bergbahnen und Skilifte, Freizeitparks, Sport- und Fitnesszentren, Zirkusse, Zoos und vieles mehr.

Entstehung der Reka-Checks

In der Schweiz wurde mit der Reka eine internationale Konvention ernst genommen, welche im Jahr 1936 beschlossen worden war. Diese sah erstmals bezahlte Ferien für die Arbeiterschaft vor. Damals ein politisches Instrument in einer weltpolitisch heiklen Zeit. Aus diesem Grund war die Sozialpartnerschaft zwischen Arbeitgeberschaft, Tourismus und Gewerkschaften von allem Anfang an mit eingeschlossen. Dies führte zu einem Unterschied bezüglich des Zweckes der Reka von Beginn weg von Hotelplan. Diese Genossenschaft wurde ebenfalls in den dreissiger Jahren von Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler gegründet. Beide Genossenschaften hatten sich zum Ziel gesetzt, das Reisen zu verbilligen. Die 30er-Jahre waren von der Wirtschaftskrise geprägt und die Menschen konnten sich nicht viel leisten. Hotelplan tat dies mit vergünstigten Hotelaufenthalten. Reka wiederum gab Checks heraus, die zum sogenannten Vorsparen für Ferien dienen.

Wo gibt es Reka-Checks zu kaufen?

An den vielen möglichen Abgabestellen kann man Reka-Checks mit bis zu 20 Prozent Rabatt bekommen. Mehr als 4.200 sehr fortschrittliche Arbeitgeber in der Schweiz arbeiten auch mit Reka-Checks. Als Lohnnnebenleistung erhalten Mitarbeiter entweder Reka-Checks, Reka-Rail oder Reka-Card. Die Firmen geben diese mit durchschnittlich 17 Prozent Rabatt ab. Wer noch keine Reka-Checks hat, der sollte mal schnell bei seinem Arbeitgeber nachfragen. Mitmachen lohnt sich. Auch bei den meisten Arbeitnehmer-Organisationen sind Reka-Checks erhältlich. Der Rabatt ist hier allerdings nicht so hoch wie beim Arbeitgeber und liegt in der Regel zwischen fünf und zehn Prozent. Die Reka-Checks gibt es unter anderem bei Unia, VHTL, Kaufmännischer Verband Schweiz, PVB, SKO, SEV, Syndicom, transfair. Wer eine Supercard sein eigen nennen kann, der kann sich seine Reka-Checks auch bei grösseren Filialen von Coop besorgen. Hier gibt es die Checks mit drei Prozent Rabatt. Allerdings gibt es bei Coop Tageslimite von 3.000 Schweizer Franken.

Wie kann man mit Reka-Checks bezahlen?

Reka-Geld ist ein zweckgebundenes Zahlungsmittel für Dienstleistungen im Bereich Ferien und Freizeit. Der Erwerb von Waren ist nur in konkreten Fällen zugelassen, zum Beispiel beim Kauf von Treibstoff. Weitere Warenbezüge wie Sportartikel in einem Sportgeschäft sind nicht zugelassen. Mietartikel hingegen dürfen mit Reka-Geld bezahlt werden. Mittlerweile bezahlen in der Schweiz mehr als eine Million Menschen regelmässig damit. Bei über 9.000 Annahmestellen ist dies so gut wie in jeder Region möglich. Freizeit und Ferien lassen sich damit deutlich günstiger gestalten. Wer wissen möchte, wo mit den Reka-Checks bezahlt werden kann, der kann dies in der Reka-Guide App machen. An jedem Standort an dem man sich gerade befindet kann mit der App und dem Smartphone schnell die nächste Annahmestelle gefunden werden.

Mit Reka-Checks gewinnen alle

Die Abgabe von Reka-Checks als Lohnnebenleistung ist eine tolle Sache. Für den Mitarbeiter und auch für den Arbeitgeber eine tolle Sache, bei der beide Seiten gewinnen. Mit der Ausgabe wird durch den Arbeitgeber für Motivation und Leistungsfähigkeit geschaffen. Gerade mehr Geld für den Urlaub oder die Freizeit steht auf der Wunschliste vieler Schweizer.